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Temps Fête

Das maritime Ereignis darf man nicht verpassen!

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Versammeln der Segelboote

Alle zwei Jahre findet in Brest ein einwöchiges maritimes Festival statt. Fühlen Sie sich wie ein Korsar oder Schmuggler, machen Sie eine Zeitreise in die Welt der traditionellen Segelboote aus der ganzen Welt.

Temps Fête wird in diesem Jahr aufgrund der COVID-19-Krise ausnahmsweise abgesagt.

Ein unvergessliches Schauspiel

 

Ein wunderbarer Anblick ist die Ankunft tausender alter Segelboote. Von den kleinen Buchten an der Küste oder von der Tribüne auf der großen Plattform kann man sie gut kommen sehen und bei Manövern und nachgespielten Seeschlachten zuschauen.

Besichtigen Sie berühmte Schiffe vom Laderaum bis zur Schiffsbrücke oder machen Sie mit bei Aktivitäten rund ums Wasser. Animationen und Konzerte an den Hafenkais, zahlreiche Händler bieten ihre Ware an.

Nun wissen Sie Bescheid, die Seeräuberei geht weiter!

Douarnenez, die Wiege des maritimen Festivals

Juli 1986: zum ersten Mal in ganz Frankreich trafen sich alte Segelschiffe aus dem nationalen maritimen Kulturerbe in Douarnenez. Es war kein Zufall, dass gerade dieser Hafen der Cornouaille für das erste große Treffen ausgesucht wurde.

 

Das Magazin Chasse-Marée hat seinen Sitz in Douarnenez. Jeden Monat konnte es mehr Leser gewinnen, allesamt leidenschaftlich interessiert an der maritimen Geschichte unserer Küsten.

 

Außerdem ist Douarnenez nur ein paar Dutzend Meilen von der Rade de Brest entfernt, und in Pors Beac’h startete die Anfangsphase der großen maritimen Festivals.

Erster Versuch…

Der erste Versuch war ein Volltreffer. Douarnenez 86 war ein voller Erfolg: rund 400 Schiffe waren aus ganz Frankreich gekommen, aus Nordeuropa und aus Großbritannien. Alle fuhren sie zu diesem Hafen der Cornouaille, der vier Tage lang im Rhythmus von Shanties, Manöver-Wettbewerben und improvisierten Treffen auf den Docks vibrierte… Das ganze Fest war ein großer Publikumserfolg: zu Zehntausenden drängten sich die Zuschauer, um einen Blick auf die Arbeitsschiffe von früher zu erhaschen, ob Ruder- und Segelboote oder große Schiffe wie die Lotsenschiffe aus Bristol. Douarnenez 88 bestätigte den ersten Versuch. Zusätzlich ehrte der Welt größte Viermaster, die Sedov, das Festival mit einem Besuch. In der Zwischenzeit startete an den Küsten Frankreichs eine breite Bewegung: das maritime Kulturerbe sollte rehabilitiert werden. Den Anfang bildete 1987 der Bau der Cancalaise, Nachbau eines bretonischen Bisquine-Segelbootes, der Perle.

Schiffsparade

1992 drohte das Ausmaß des Festivals die Empfangskapazität des Hafens der Cornouaille zu übersteigen, und so übernahm von da an Brest. Douarnenez organisierte die Nachfeier: die große Parade der ganzen Flotte rund um die Halbinsel Crozon verband die beiden Häfen.

Nach und nach findet Douarnenez einen eigenen Weg

Douarnenez überließ der großen Schwesterstadt Brest den Empfang der großen Segelschiffe, die immer zahlreicher am Festival teilnahmen. Allerdings wollte man hier erneut die Atmosphäre des ursprünglichen Festivals schaffen: Seefahrer und Publikum sollten die Möglichkeit haben, einander zu begegnen, Neugier sollte geweckt werden, ein Gefühl der Gemeinschaft sollte entstehen… Und man muss sagen, dass die Stadt dieses Vorhaben ganz gut hinbekommen hat.

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