Sardinen und Konservenfabriken

Sardinen und Konservenfabriken

Cité de la sardine, Douarnenez perpétue les traditions instaurées plus de 2 000 ans : de l’époque des gallo-romains à aujourd’hui, découvrez cette histoire singulière qui lie la ville à la pêche.

« Ein jahrtausendealtes Know-How »

2000 Jahre Geschichte verbinden Douarnenez mit der Sardine! Von der Herstellung der römischen Würzsoße Garum bis hin zu den Fischrillettes, die man auf frisches Brot streicht – die Sardine lässt sich vielseitig verwenden.

Die 3 fischverarbeitenden Konservenfabriken führen dieses Know-How auch heute fort mit Produkten aus Sardinen, Makrelen, Thunfisch und vielen andere Fischsorten und Schätzen aus dem Meer. Besuchen Sie die Läden der Konservenfabriken in Douarnenez oder nehmen Sie an einer Fabrikbesichtigung teil!

 

Konservenfabriken

Mithilfe eines 1850 in Nantes entwickelten Industrieverfahrens wurde Douarnenez zur Hochburg der Konserven. Nicolas Apperts Erfindung wurde in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts in der Stadt Nantes erstmals industriell angewendet. Eines der Lieblingsprodukte dieses neuen Industriezweigs waren Ölsardinen.

Und so eröffnete Eugène Clairian 1853 in Tréboul die erste Konservenfabrik. Jules Lemarchand und Auguste Chancerelle taten es ihm gleich. Von Tréboul über den Port Rhu-Hafen bis zum Rosmeur-Hafen schossen in der Folgezeit zwischen 1860 und 1900 nicht weniger als 40 Konservenfabriken in die Höhe.

Konservenfabriken heute

1878 wurden in Douarnenez 160 Millionen Sardinen in Konserven eingelegt und in die ganze Welt verkauft. Die Blütezeit der Sardine erreichte in den 1920-1930er Jahren Spitzenwerte, doch danach nahm die Produktion rapide ab: mehr und mehr Konservenfabriken mussten schließen.

Heute sind in Douarnenez nur mehr drei Konservenfabriken übrig geblieben: Connétable, Petit Navire und Kerbriant. Von diesen dreien stellt heute nur mehr die letzte handwerklich eingelegte Sardinen her. Sie ist auch die einzige, die man besichtigen kann.