© B. Galeron

Dolmen‑Großsteingrab in Lesconil

Dolmen‑Großsteingrab in Lesconil

Nur ein paar km von Tréboul entfernt, unterwegs auf dem Land in Poullan-sur-Mer stößt man im Dorf Lesconil auf Megalith-Steine.

Im Raum Douarnenez befinden sich mehrere Megalithen. Darunter auch dieses Dolmen-Großsteingrab aus der Zeit von -4500 bis -4000 v. Chr., bogenförmig, was in der ganzen Region eher selten ist. Man nennt es das Koboldhaus, das der bretonischen Kobolde Korrigans, versteht sich (« Ti ar C’horriged »). Es handelt sich um eine Gruppengrabstätte, in der die Toten abgelegt worden waren, vielleicht hat man sie sogar übereinander gelegt. Dieser « Dolmen » befand sich höchstwahrscheinlich unter einer Aufhäufung von Steinen und Erde, wie die meisten dieser Art von Monumenten.

Zur Besichtigung wurde ein kleiner Parkplatz angelegt. Ein schmaler Weg führt zu einem kleinen Hain.

Petit conseil !

Aber Vorsicht, hier gibt es Kobolde, die Korrigans. Korrigans sind Zwerge mit Zauberkräften. Wer sie nicht achtet oder sogar verachtet, dem spielen sie gern einen Streich.

Sie wollen doch nicht mit einem Schweineschwänzchen wieder nach Hause fahren, oder?

Eine Station der Route Sacrée

Dieses Megalithen-Grab ist eine der Stationen der Route Sacrée. Diese Tourismus-Straße führt zu einigen Stätten der bretonischen Glaubenskultur und zu vielen Kirchen und Kapellen.

Tafeln erläutern Geschichte und Architektur dieser Orte.

Verkehrsmittel: mit dem eigenen Fahrzeug